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Bildquelle: Stanley & Stella: Textilarbeiterinnen in Bangladesch zeigen voller Stolz Schilder der Fashion Revolution Kampagne "I made your clothes". Sie sind die wahren Heldinnen hinter unserer Kleidung.

Frauen in der Textilindustrie

Artikel Verfasser Christina | ⏱ 9 min. | Update: 11.04.2024

Frauen in der Textilindustrie

Hast du dich schon mal gefragt, wie es für Frauen in der Textilindustrie aussieht? Oft sind sie die unsichtbaren Heldinnen, deren Arbeitsalltag weit entfernt von Glanz und Glamour ist. Extreme Arbeitszeiten, mickrige Löhne und undefinierte Arbeitsbedingungen prägen ihren Alltag. Das ist unfair und zeigt, wie viel noch zu tun ist, um das zu ändern. Wir sollten das nicht ignorieren, sondern uns gemeinsam für Verbesserungen einsetzen!

Auch bei unseren Partnern in Portugal oder Italien wird nach wie vor der Großteil der Konfektion von Frauen erledigt. Bei unseren regelmäßigen Besuchen sind wir immer wieder von den Fähigkeiten der Frauen beeindruckt und wir sind Stolz darauf, dass unsere Produkte mit Liebe zum Detail für dich gefertigt werden.
Auch bei unseren Partnern in Portugal oder Italien wird nach wie vor der Großteil der Konfektion von Frauen erledigt. Bei unseren regelmäßigen Besuchen sind wir immer wieder von den Fähigkeiten der Frauen beeindruckt und wir sind Stolz darauf, dass unsere Produkte mit Liebe zum Detail für dich gefertigt werden.

Inhaltsverzeichnis

  1. Wie hoch ist der Frauenanteil in der Textilindustrie?
  2. Warum sind Frauen in der Textilindustrie überrepräsentiert?
  3. Welche Positionen und Tätigkeiten innerhalb der Textilindustrie werden hauptsächlich von Frauen besetzt?
  4. Vor welchen Herausforderungen stehen Frauen in der Textilindustrie?
  5. Wie hoch ist die Gender Pay Gap in der Textilindustrie?
  6. Wie wirken sich die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie auf das Familienleben von Frauen aus?
  7. Welchen negativen Einfluss hat Fast Fashion auf die Frauen in der Textilindustrie?
  8. Welche NGOS und Initiativen setzen sich für Frauen in der Textilindustrie ein?
  9. Kann Fair Fashion die Arbeitsbedingungen für Frauen in der Textilindustrie verbessern?
  10. Wie kannst du dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen für Frauen in der Textilindustrie zu verbessern?

Wie hoch ist der Frauenanteil in der Textilindustrie?

Frauen bilden das Rückgrat der globalen Textil- und Bekleidungsindustrie, insbesondere in den Entwicklungsländern, wo ein Großteil der Kleidung und Textilwaren hergestellt wird, die auf den Märkten der entwickelten Länder verkauft werden. Laut dem Deutschen Gewerkschaftsbund sind 60 - 80 % aller Beschäftigen in der Textilindustrie Frauen. Das Bündnis für nachhaltige Textilien gibt an, das Frauen rund 70 Prozent der 60 Millionen Beschäftigten im Bekleidungs- und Textilsektor weltweit ausmachen. Laut dem BMZ liegt die Frauenquote je nach Land zwischen 55% und 90%.

Bildquelle: Stanley & Stella: Frauen sind das Rückgrat der globalen Textilindustrie und machen rund 70 % aller weltweite Beschäftigen aus.
Bildquelle: Stanley & Stella: Frauen sind das Rückgrat der globalen Textilindustrie und machen rund 70 % aller weltweit Beschäftigten aus.

Warum sind Frauen in der Textilindustrie überrepräsentiert?

1. Geschlechterstereotype und Arbeitsmarktsegregation: Traditionelle Ansichten über die Rollen der Geschlechter können dazu führen, dass Frauen und Männer in bestimmte Arten von Arbeit gedrängt werden. Nähen und Textilarbeit werden oft als "weibliche" Fähigkeiten angesehen, und so konzentrieren sich Frauen auf diese Bereiche.

2. Niedrigere Löhne: Arbeitgeber in der Textilindustrie bevorzugen oft weibliche Arbeitskräfte, weil sie als gefügiger gelten und weniger Lohn fordern als Männer. In vielen Fällen erhalten Frauen für die gleiche Arbeit weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen. Überstunden in den Nähereien gehören zum Arbeitsalltag einer Näherin, sowie die dazu fehlende Entlohnung der Mehrarbeit. Die Löhne, die ausgezahlt werden, sind häufig unterhalb der Lebenshaltungskosten des jeweiligen Landes.

3. Fehlende Arbeitsplatzalternativen: In vielen Entwicklungsländern gibt es wenige andere Beschäftigungsmöglichkeiten für Frauen, was bedeutet, dass sie oft in der Textilindustrie landen, selbst unter schlechten Arbeitsbedingungen.

4. Flexibilität der Arbeitskräfte: Frauen werden oft als flexiblere Arbeitskräfte gesehen, die bereit sind, saisonbedingte und auftragsabhängige Arbeit zu leisten, was in der modeorientierten Textilindustrie von Vorteil ist.

Isi lässt sich von unseren Partnern in Portugal erklären, worauf es bei den richtigen Einstellungen einer Stickmaschine ankommt. Auch in Portugal wird der Großteil der verschiedenen Arbeitsschritte von Frauen durchgeführt.
Isi lässt sich von unseren Partnern in Portugal erklären, worauf es bei den richtigen Einstellungen einer Stickmaschine ankommt. Auch in Portugal wird der Großteil der verschiedenen Arbeitsschritte von Frauen durchgeführt.

Welche Positionen und Tätigkeiten innerhalb der Textilindustrie werden hauptsächlich von Frauen besetzt?

In der Textilindustrie sind Frauen oft in Positionen zu finden, die weniger bezahlt werden und wenig Aufstiegschancen bieten. Typischerweise sind sie als Näherinnen, Stickerinnen oder in der Qualitätskontrolle tätig. In Produktionsländern wie Bangladesch oder Vietnam übernehmen Frauen die Mehrheit der Arbeit am Fließband, wo sie Kleidungsstücke unter hohem Zeitdruck fertigen müssen. Auch in der Endfertigung und im Textildesign sind Frauen vertreten, jedoch seltener in Führungspositionen. Es gibt also ein klares Ungleichgewicht, was die Verteilung von Arbeitsrollen und die damit verbundenen Arbeitsbedingungen angeht.

Diese starke Ungleichheit spiegelt sich nicht nur in Ländern des globalen Südens, sondern auch in den westlichen Industrienationen wider. Dies belegen verschiedenen Studien von McKinsey aus 2017 oder PWC von 2019. Laut PWC sind beispielsweise rund 80% aller Studierenden an den führenden Modeschulen dieser Welt Frauen. Im Gegensatz dazu sind jedoch nur 12,5% führender Positionen in den größten Modeunternehmen von Frauen besetzt. Obwohl Frauen in der Ausbildung und auf Einstiegsebenen stark vertreten sind, gibt es eine deutliche Geschlechterdiskrepanz in Führungspositionen. Dieses Ungleichgewicht ist natürlich nicht nur auf die Modebranche beschränkt, sondern findet sich in vielen Sektoren der Wirtschaft.

Auch wenn viele verschiedenen Produktionsschritte mittlerweile maschinell funktionieren, kommt es nach wie vor auf das Know-how und die Handarbeit unzähliger Frauen in der Textilindustrie an.
Auch wenn viele verschiedenen Produktionsschritte mittlerweile maschinell funktionieren, kommt es nach wie vor auf das Know-how und die Handarbeit unzähliger Frauen in der Textilindustrie an.

Vor welchen Herausforderungen stehen Frauen in der Textilindustrie?

Viele Frauen sind in dieser Branche tätig, weil sie eine der wenigen verfügbaren Arbeitsmöglichkeiten haben, um für sich und ihre Familien zu sorgen. Trotz ihrer wichtigen Rolle stoßen sie oft auf zahlreiche Herausforderungen:

1. Niedrige Löhne: Viele Frauen in der Textilindustrie erhalten sehr geringe Löhne, die häufig nicht ausreichen, um grundlegende Lebensbedürfnisse zu decken. Dies zwingt sie manchmal, Überstunden zu machen oder zusätzliche Jobs anzunehmen.

2. Lange Arbeitszeiten: Die Arbeitszeiten können extrem lang sein, oft ohne ausreichende Pausen. Überstunden sind üblich, und nicht selten werden diese nicht oder nicht angemessen bezahlt.

3. Gesundheits- und Sicherheitsrisiken: Die Arbeitsbedingungen sind oft schlecht, mit unzureichender Belüftung, zu wenig Licht und dem Einsatz von gesundheitsschädlichen Chemikalien. Zudem sind die Arbeitsplätze häufig ergonomisch nicht gestaltet, was zu körperlichen Beschwerden führen kann.

4. Fehlender Arbeitsschutz: Viele Frauen in der Textilindustrie haben keinen Zugang zu angemessenem Arbeitsschutz, wie beispielsweise Krankenversicherung, Mutterschutz oder Rentenansprüchen. Aus Angst vor einer Kündigung und dem dann ausbleibenden Gehalt, werden Verletzungen, Periodenbeschwerden oder sogar Schwangerschaften so lang es geht verheimlicht. Ein Kündigungsschutzgesetz gibt es nicht in jedem Land, bzw. wird nicht von jeder arbeitgebenden Person eingehalten. So werden diese häufig verschweigen, was zu einer staken negativen Belastung des Körpers und der Psyche führt.

5. Sexuelle Belästigung und Diskriminierung: Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist ein ernstes Problem, das oft nicht thematisiert wird. Zudem erfahren Frauen oft Diskriminierung in Bezug auf Beförderungen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Frauen sind überproportional von Arbeitsplatzgewalt betroffen, da Männer vorherrschend in Führungspositionen sind und oft Druck ausüben.

6. Mangelnde Vertretung: Frauen sind in Führungspositionen und in Gewerkschaften unterrepräsentiert, was es ihnen erschwert, ihre Interessen zu vertreten und Verbesserungen in ihrer Arbeitssituation zu erreichen.

In ärmeren Ländern, insbesondere in Südostasien und Afrika, können viele Mädchen und Frauen aufgrund traditioneller Rollenbilder nicht die gleichen Bildungschancen wie Jungen und Männer nutzen. Oft heiraten sie früh und müssen sich erst dann um Arbeit bemühen, wenn das Einkommen des Mannes nicht ausreicht. In solchen Ländern sind Nähereien oft die größten arbeitgebenden Firmen

Bildquelle: Stanley & Stella: Textilhersteller wie  Stanley & Stella aus Belgien setzen sich seit mehreren Jahren für eine Verbesserung der Arbeits- und Umweltbedingungen in der Textilbranche in Bangladesch ein.
Bildquelle: Stanley & Stella: Textilhersteller wie Stanley & Stella aus Belgien setzen sich seit mehreren Jahren für eine Verbesserung der Arbeits- und Umweltbedingungen in der Textilbranche in Bangladesch ein.

Wie hoch ist die Gender Pay Gap in der Textilindustrie?

In der Textilindustrie ist die Gender Pay Gap ein ernstes Thema. Frauen verdienen oft deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen, auch wenn sie die gleiche Arbeit verrichten. Der genaue Unterschied im Gehalt kann variieren, aber es ist nicht unüblich, dass Frauen bis zu 20-30 % weniger bekommen. Dies spiegelt sich nicht nur im direkten Lohn, sondern auch in den Aufstiegschancen und der Altersvorsorge wider. Hinzu kommt, dass Arbeitsbedingungen für Frauen oft härter sind, mit langen Arbeitszeiten und minimaler Sicherheit. Es ist wichtig, dass diese Ungleichheiten anerkannt und aktiv angegangen werden, um die Arbeitsbedingungen für Frauen in der Textilindustrie zu verbessern.


Links: Bei unseren Partnern in Portugal werden mittlerweile viele Führungspositionen von Frauen belegt. Rechts: Qualitätskontrollen werden häufig von den erfahrensten MitarbeiterInnen durchgeführt. So wie hier im Waschprozess unserer Produkte.

Wie wirken sich die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie auf das Familienleben von Frauen aus?

Die Textilindustrie ist bekannt für ihre harten Arbeitsbedingungen, vor allem in Entwicklungsländern, wo ein Großteil der weltweiten Textilproduktion stattfindet. Frauen, die einen bedeutenden Anteil der Arbeitskräfte in dieser Branche ausmachen, stehen vor einer Reihe von Herausforderungen, die sowohl ihre Arbeit als auch ihr Familienleben betreffen.

Lange Arbeitszeiten: Viele Fabriken in der Textilindustrie fordern von ihren Arbeiterinnen, Überstunden zu leisten, um hohe Produktionsziele zu erreichen. Diese langen Arbeitszeiten bedeuten, dass Frauen weniger Zeit mit ihren Familien verbringen können, was zu Stress und einer Beeinträchtigung des Familienlebens führt.

Niedrige Löhne: Die Bezahlung in der Textilindustrie ist oft sehr gering, besonders für Frauen. Dies zwingt sie häufig dazu, länger zu arbeiten, um ein ausreichendes Einkommen zu erzielen, was wiederum ihre Zeit und Energie für familiäre Verpflichtungen reduziert.
Begrenzte Aufstiegsmöglichkeiten: Karrierechancen in der Textilindustrie sind für Frauen begrenzt, was es ihnen erschwert, höhere und besser bezahlte Positionen zu erreichen. Dies hält viele Frauen in einem Zustand der finanziellen Abhängigkeit und verhindert, dass sie ihre volle berufliche und persönliche Entwicklung erreichen.

Patriarchale Strukturen: In vielen Gesellschaften werden Frauen durch kulturelle und soziale Normen an der Teilnahme am Arbeitsmarkt gehindert. Dies beschränkt ihre Fähigkeit, unabhängig zu sein und Entscheidungen zu treffen, die sowohl ihre eigenen Interessen als auch die ihrer Familien betreffen.
Frauen, die in der Textilindustrie arbeiten, haben oft Schwierigkeiten, eine angemessene Kinderbetreuung zu finden, besonders wenn sie Überstunden leisten müssen. Dies kann zu Vernachlässigung führen und die Entwicklung und das Wohlbefinden der Kinder beeinträchtigen.

Gesundheitsrisiken: Die Arbeitsbedingungen in vielen Textilfabriken können gesundheitsschädlich sein, mit langen Stunden in schlecht belüfteten Räumen, Exposition gegenüber gefährlichen Stoffen und mangelnder ergonomischer Ausstattung. Dies beeinträchtigt die Gesundheit der Arbeiterinnen, was wiederum ihre Fähigkeit, sich um ihre Familien zu kümmern, beeinflussen kann.

Care-Arbeit: Von der Frau wird, wie fast überall auf der Welt, selbstverständlich angenommen, dass sie die Care-Arbeit Zuhause übernimmt. Zu diesem „unbezahlten Zweitjob“ gehören die Kinderbetreuung und Erziehung, Einkaufen, Kochen, Putzen und ggf. die Pflege von anderen Familienmitgliedern. Der Mann übernimmt selten eine dieser Aufgaben. Die Doppelbelastung der Lohn- und der Care-Arbeit schwächt die Frau, was zu gravierenden Unfällen in den Fabriken führen kann.

Um die Situation für Frauen in der Textilindustrie zu verbessern, sind eine Reihe von Maßnahmen notwendig, darunter die Durchsetzung von Arbeitsgesetzen, die Verbesserung der Löhne, die Bereitstellung von Kinderbetreuungseinrichtungen und die Förderung von Bildungs- und Aufstiegschancen für Frauen. Zudem ist es wichtig, die sozialen Normen zu verändern, die Frauen in der Arbeitswelt benachteiligen, und für mehr Geschlechtergerechtigkeit sowohl im häuslichen als auch im beruflichen Umfeld zu sorgen.

Bildquelle: cleanclothes.org. Textilarbeiterinnen in Indien protestieren gegen Gewalt am Arbeitsplatz am Labour Union Women´s Day 2020
Bildquelle: cleanclothes.org. Textilarbeiterinnen in Indien protestieren gegen Gewalt am Arbeitsplatz am Labour Union Women´s Day 2020

Welchen negativen Einfluss hat Fast Fashion auf die Frauen in der Textilindustrie?

Fast Fashion hat einen enormen negativen Einfluss auf die Arbeitsbedingungen von Frauen in der Textilindustrie. Der rasante Modewechsel und der Druck, immer billigere Kleidung zu produzieren, führen dazu, dass die Frauen unter extrem stressigen Bedingungen arbeiten müssen. Oft sind die Löhne so niedrig, dass es kaum zum Leben reicht. Überstunden sind an der Tagesordnung, und das oft ohne zusätzliche Bezahlung. Hinzu kommt, dass die Sicherheitsstandards in vielen Fabriken mangelhaft sind, was zu Unfällen und gesundheitlichen Problemen führen kann. Die Schnelllebigkeit der Branche verursacht also einen Teufelskreis aus niedrigen Löhnen, langen Arbeitszeiten und schlechten Arbeitsbedingungen – und das alles meist auf Kosten der Gesundheit und des Wohlbefindens der Frauen, die in der Textilindustrie arbeiten.

Bildquelle BMZ: Die negativen Folgen der Fast Fashion Industrie. Dunkle Produktionshallen, lange Arbeitszeiten und menschenunwürdige Löhne. Textilarbeiterinnen in einer Textilfabrik in Dhaka, Bangladesch.
Bildquelle BMZ: Die negativen Folgen der Fast Fashion Industrie. Dunkle Produktionshallen, lange Arbeitszeiten und menschenunwürdige Löhne. Textilarbeiterinnen in einer Textilfabrik in Dhaka, Bangladesch.

Welche NGOS und Initiativen setzen sich für Frauen in der Textilindustrie ein?

Es gibt bereits einige Initiativen und Organisationen, die sich für bessere Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie einsetzen. NGOs wie die Clean Clothes Campaign, die Fair Wear Foundation, Drip by Drip, Femnet, ILO, Public Eye, Greenpeace oder Fashion Revolution setzen sich seit Jahren für eine positive Veränderung ein. Sie helfen den Frauen, sich für ihre Rechte starkzumachen und bieten von Bildungsprogrammen bis hin zu Kampagnen Initiativen für mehr Schutz und Recht am Arbeitsplatz. Konsumenten können ebenfalls einen Beitrag leisten, indem sie sich für nachhaltig produzierte Kleidung entscheiden und Unternehmen unterstützen, die sich für faire Arbeitsbedingungen engagieren. Letztendlich liegt es aber vor allem am politischen Willen und den großen Fast Fashion Brands.

Bildquelle BMZ: Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in Indonesien gehen für bessere Arbeitsbedingungen auf die Straße.
Bildquelle BMZ: Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in Indonesien gehen für bessere Arbeitsbedingungen auf die Straße.

Kann Fair Fashion die Arbeitsbedingungen für Frauen in der Textilindustrie verbessern?

Absolut, Fair Fashion kann ein Game-Changer für die Arbeitsbedingungen von Frauen in der Textilindustrie sein. Indem du auf fair produzierte Kleidung setzt, unterstützt du nicht nur bessere Löhne und Arbeitszeiten, sondern auch sichere Arbeitsplätze und soziale Rechte. Viele Fair-Fashion-Labels legen Wert darauf, dass Frauen in den Produktionsländern fair behandelt werden. Das bedeutet, keine Kinderarbeit, Schutz vor sexueller Belästigung und die Möglichkeit, sich gewerkschaftlich zu organisieren.

Zu Besuch in Portugal: Hochmoderne Fertigungsstätten mit viel Tageslicht, geregelten Arbeitszeiten und fairen Löhnen. Unsere Partner sind der Beweis, dass Textilien auch unter fairen und nachhaltigen Bedingungen gefertigt werden können.
Zu Besuch in Portugal: Hochmoderne Fertigungsstätten mit viel Tageslicht, geregelten Arbeitszeiten und fairen Löhnen. Unsere Partner sind der Beweis, dass Textilien auch unter fairen und nachhaltigen Bedingungen gefertigt werden können.

Wie kannst du dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen für Frauen in der Textilindustrie zu verbessern?

Du kannst einen echten Unterschied machen, wenn es um die Arbeitsbedingungen für Frauen in der Textilindustrie geht. Zuerst, informiere dich über die Marken, die du kaufst. Unterstütze Unternehmen, die bekannt dafür sind, faire Arbeitsbedingungen zu bieten und schaue hier wirklich genau hin. Zweitens, sprich offen über das Thema – nutze Social Media, um Bewusstsein zu schaffen und andere zu ermutigen, verantwortungsbewusst einzukaufen. Drittens, sei politisch aktiv. Unterschreibe Petitionen, die bessere Gesetze fordern, und kontaktiere deine lokalen Vertreter, um das Thema auf die Tagesordnung zu setzen. Viertens, überlege dir wirklich gut ob es du ein neues Kleidungsstück brauchst. Weniger, aber besser ist auch hier das Motto. Jede Aktion zählt und kann helfen, die Situation für Frauen in der Textilbranche zu verbessern

Mit Liebe zum Detail: Jedes unserer Produkte wird in Handarbeit für dich gefertigt und von erfahrenen Mitarbeiterinnen kontrolliert. "Weniger, aber besser" ist auch hier das Motto!
Mit Liebe zum Detail: Jedes unserer Produkte wird in Handarbeit für dich gefertigt und von erfahrenen Mitarbeiterinnen kontrolliert. "Weniger, aber besser" ist auch hier das Motto!

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Bildquelle: Stanley & Stella: Textilarbeiterinnen in Bangladesch zeigen voller Stolz Schilder der Fashion Revolution Kampagne "I made your clothes". Sie sind die wahren Heldinnen hinter unserer Kleidung.

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