Auszeit am Meer

Am Atlantik Richtung Süden

Langsam aber sicher ging dann auch die Ferienzeit zu Ende und von Woche zu Woche merkten wir, dass nicht nur unsere Freunde wieder zurück an die Arbeit mussten, sondern auch jegliche anderen Urlaubsreisende. In dieser Zeit wurde uns klar, dass wir doch nicht nur im Sommerurlaub waren.



Andalusien

Marokko
Erst nach einigen Wochen in Marokko wurde uns dann bewusst, wie wenig wir eigentlich über die Vielfältigkeit dieses Landes wussten, obwohl wir schon einige Male zuvor für Kurzreisen dort waren.



Mit Blick Richtung Kanaren
Als Nächstes standen die Kanaren auf unserer Reisewunschliste und auch dort wollten wir unserem Reisemodus „Slow Travel“ treu bleiben. Aber, dass es dann letztlich so „slow“ wird, haben wir uns auch nicht erträumt. Corona hat uns urplötzlich ziemlich ausgebremst. Wir hatten viele Pläne und waren voller Tatendrang. Aber so ist das nun mal manchmal: Pläne ändern sich. Nun sitzen wir in der Ausgangssperre fest, aber, nichtsdestotrotz nutzen wir die neue Zeit, um andere Dinge zu machen - Dinge für die wir sonst keine Zeit oder nicht die Muße hatte. Wir widmen uns kreativen Arbeiten, lesen, spielen, machen viel Yoga, kümmern uns mehr denn je um unseren Hund Sam.

Zudem merkt man auch umso mehr, in was für einem Luxus wir überhaupt gelebt haben: Wir konnten frei entscheiden, wann wir wie lange und wohin das Haus verlassen. Keiner schrieb uns vor, dass wir nur den Weg zum Supermarkt, zur Apotheke oder zum Arzt gehen und dass wir nur noch alleine das Haus verlassen dürfen. Aber es wird auch bald alles wieder beim Alten sein und dann weiß man seine Freiheit sicher um einiges mehr zu schätzen. Auch wir sehen die jetzige stark ausgeprägte Form des „Slow Travels“ als Chance für uns und den Umgang mit unseren Mitmenschen an.
